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Autor Thema: Inspektionsintervalle  (Gelesen 77042 mal)

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rene

Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #50 am: 28.01.2010, 20:56 »
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Wenn sich doch die Motoren nicht mehr einlaufen mĂĽssen, woher kommt dann der Metallabrieb im Ă–lfilter oder auch in der Ă–lwanne beim 1. und oft auch noch mal beim 2. Ă–lwechsel? Das hab ich selber gesehen das es sowas gibt, da kann mir irgend so ein Herr Ingineur sonst was erzählen, von wegen nicht mehr einfahren.  :plemplem: Das die Fertigungstoleranzen nicht mehr mit denen vor 50 Jahren zu vergleichen sind ist natĂĽrlich auch klar, aber es gibt sie noch und es wird sie immer geben.

In der Berufsschule haben wir uns mal die Oberfläche eines Zylinders von einen neuen Motor unter den Microskop angesehen und die eines Motors der 100000km gelaufen ist, der neue sah ĂĽbertrieben gesagt aus ein ein "Gebirge", völlig uneben, der andere dagegen war nahezu glatt. Ich muss zu Hause mal suchen, glaub da mĂĽsst ich noch die Bilder dazu haben.  :denk: Die Motoren waren ĂĽbrigens auch von Audi.
Abarth verkauft!

Abarth 500c bicolore noch im Haus --> sold 10/2016

thomas500

  • Gast
Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #51 am: 28.01.2010, 21:20 »
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@rene,

100% deiner Meinung und das mit dem Einfahren stimmt sicher. Unsere Testfahrer nehmen wirklich viele Risiken auf sich, aber eingefahren werden ausnahmslos alle Motoren, und wehe, wenn ein Jungspund mal vorher "draufsteigt". Und mit Fertigungstoleranzen hat das heute nichts zu tun, das war aber vor 15 Jahren nicht anders. Wenn man von Toleranzen wegfahren redet, dann ist man in der Einzelfertigung oder am Beginn der Fließfertigung (Passungstische bei den Kolbenbolzen und Leuten, die damals auf diesen Tischen die jeweils "sattesten" Spielpassungen gesucht hatten). Ist also schon 50 Jahre her. Und die Techniker der letzten 30 Jahre waren auch nicht dümmer. Beim Einfahren gehts nur um das Glätten der Rauhheiten, also das Kappen der Spitzen an den zusammenlaufenden Oberflächen bei gleichzeitig anliegendem Öldruck (die Teile schwimmen anfangs schlechter auf, daher immer noch ein bisserl Haftreibung).
@ruescherl
Ich hab in Bohrungen von 100derten Kipphebelwellen schauen müssen, im Rahmen der Lieferantenqualis, und glaub mir, da wird schon unterschieden über mehr / weniger Dreck, wenn die mal verkapselt sind. Auch viele Schmiedeteile wie Kurbelwellen, Pleuel, Stirnräder,... sowie andere Frästeile sind sicher nicht sauber, sie sind gereinigt, basta. Und so verlangt es auch die Spezifikation. Greif mal bei einem Motorenhersteller in einer der Teilekisten in den Kanbanregalen, wenn die Finger sauber sind, bist du bei den Kunststoffdeckeln aus ABS, vorher sind sie schwarz.
Die Filter sind wirklich besser, und die besten filtern sogar die Additive heraus, gell? :undweg:

GrĂĽĂźe
Thomas

Toelja

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Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #52 am: 28.01.2010, 22:38 »
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Mein Freund arbeitet auch als Versuchsingenieur bei einem Stuttgarter Autobauer. Aus seiner Erfahrung empfiehlt er auch das Einfahren, wie von thomas500 beschrieben. Schaden kann das Einfahren auf jeden Fall nicht.

Die richtigen Filter sind auch so eine Sache. Immer wieder kocht das mal hoch, und ein paar der LKWs in unserer Firma kriegen dann die Superfilteranlage. Ölwechsel sollen dann nur noch alle 200.000 km o.ä. nötig sein. Irgendetwas hält unseren Fuhrparkleiter oder die Vertragswerkstatt doch davon ab und es wird lieber in den normalen Intervallen gewechselt. Und das, wo beim LKW für einen Ölwechsel immer gleich 20 bis 25 Liter fällig sind.

Oftmals ist es auch nur ein Preisvergleich. Denn wenn die tolle Filteranlage und das Superöl teurer sind als öfter mal das normale Öl zu wechseln, dann wechsle ich lieber ein Mal öfter.
Wenn einer richtig gut ist, zahlt sich das aus.
Und wenn ich etwas transportieren will, nehme ich den Ducato!

Wer kleine Hunde nicht liebt, liebt auch die Menschen nicht.

michaelo

  • Gast
Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #53 am: 11.02.2010, 19:14 »
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Hallo,
sehr interessante Diskussion hier, also will ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Beim 500er habe ich jetzt demnächst zwei Jahre und dann um die 17.000 km, da lasse ich bald einen Ölwechsel machen. Das teure Silenta-Fiatöl hält die 20-30.000 km sicher durch, soviel ich weiß liegt Renault bereits bei 60.000er-Wechseln! Auto-Bild hat mal einen 2er-Golf mehrere 100.000 km OHNE jeden Ölwechsel fahren lassen und danach den Motor zerlegt: Kein besonderer Verschleiß, wenn ich mich richtig erinnere. Es ist wohl alles sehr relativ.
Bei meinen beiden Oldtimern (Volvo PV 444, Bj. 57 und Mercedes 350 SL, Bj. 77) mache ich alle 5.000 bzw. 10.000 km einen Wechsel bzw. jährlich, da diese km in einem Jahr meistens nicht zusammenkommen, allerdings verwende ich da normales, mineralisches (Marken-)Öl. Diese Diskussionen sind in Oldtimerkreisen auch endlos, wobei die Tendenz eher zu häufigen Ölwechseln geht. Macht ja auch Spaß, wenn man's selber macht!
Allerdings bin ich der Meinung, dass, wenn ein Hersteller wie Fiat die 2-Jahres bzw. 30.000km-Intervalle angibt, man ihn auch beim Wort nehmen kann und soll. Irgendwo muss der Fortschritt ja schon sein... Aber wie oben schon gesagt wurde, ist das wohl ein Durchschnittswert und es kommt bestimmt auf den Einsatz des Fahrzeugs an. Wer morgens zum Scheibenkratzen den Motor laufen lässt und danach 5 km zur Arbeit fährt, sollte besser alle 2.000 km wechseln, denn Kondenswasser und Treibstoffreste im Öl gehen da nicht raus.

GrĂĽĂźe
Michael

glonntaler

Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #54 am: 28.02.2010, 15:06 »
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Hallo Leute,

mal wieder ne blöde Frage.  :undweg:
Wird eigentlich die fällige Inspektion nicht im BC angezeigt, sobald diese fällig ist ?
Der 500er meiner Frau hat jetzt 21000 km drauf und wird im Juni 2010 2 Jahre alt.
Habe aber bei ca. 1000 km einen Ă–lwechsel machen lassen (vorsichtshalber)
Da ich bei VW arbeite, bin ich es gewohnt, daß die Inmspektionsintervalle im BC angzeigt werden. d.h. entweder alle 2 Jahre od. alle 30000 km ist ne Inspektion fällig.
Im BC wird das bei VW angezeigt, also z.b. Inspektion fällig in 700 km od. 154 Tage.
Ist das beim FĂĽnfi nicht so ?

GruĂź
Bernd

chain

Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #55 am: 28.02.2010, 15:17 »
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Ich meine nicht aktiv, man muss im BC gucken. Oder ?
500, Abarth 500, Abarth 595C Turismo, Abarth 124 Spider

michaelo

  • Gast
Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #56 am: 28.02.2010, 15:31 »
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Ich meine auch, beim Durchklicken durchs BC schon mal was gesehen zu haben. Da ich aber noch selber denken kann, habe ich das nicht beachtet  :plemplem: !

chain

Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #57 am: 28.02.2010, 16:49 »
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Seite 21 / 22 Betriebsanleitung
2000km vorher kommt der kleine Schraubenschlüssel alle 200km vorher und 200km vorher öfter...
Service erscheint beim Starten im Display...
500, Abarth 500, Abarth 595C Turismo, Abarth 124 Spider

Luigi500

  • Gast
Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #58 am: 04.03.2010, 09:53 »
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Ich hab jetzt 28.500 km auf der Uhr.
Luigi sagt mir jetzt in regelmäßigen Abständen in wie viel
km ich zur Inspektion muss.
Luigi wird im April 2 Jahre alt und ich habe mich nach dem
gerichtet, was mein Händler mir gesagt hat: Bei 30.000km
sehen wir uns wieder!

Liebe GrĂĽĂźe
Eva

rene

Re: Inspektionsintervalle
« Antwort #59 am: 04.03.2010, 20:11 »
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Mein Fünfi hat jetzt 15300km drauf, bald wird das Öl + Filter in Eigenregie gewechselt, bei 30tkm gehts dann ab zum Händler.
Abarth verkauft!

Abarth 500c bicolore noch im Haus --> sold 10/2016