ImpressumNutzungsbedingungen 23.10.2020, 06:55

Autor Thema: 1.2 Liter in Sachen Handling zum Wolf im Schafspelz machen - geht das?  (Gelesen 1429 mal)

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Der Jens

Naja - aber ein 185/55/14 sieht im Radkasten schon arg verloren aus ...
Dann würde ich bei 14" eher auf 185/60/14 gehen.
Gruß,

Der Jens

595C 145PS, H&R Federn 5mm unterlegt, Seriendämpfer vom Competizione, H&R Sturzkorrekturschrauben -2,5° Sturz, OZ Ultraleggera 7x15 ET30 mit 195/55/15

quintana

Das B14 ist wie auch die Fahrwerke von KW sehr hart abgestimmt, aber im Gegensatz zu allen anderen Gewinde-Fahrwerken vergrößert das B14 die Einfederwege nicht, daher ist es meines Erachtens uninteressant, denn der mangelnde Federweg ist eines der größten Probleme beim Tieferlegen des 500er.

Gut zu wissen. Welche Komplettfahrwerke wären denn empfehlenswert? Der Preis spielt eigentlich keine Rolle, so lange es nicht gerade ein KW Variante 3 ist.

Wenn die Serienfelgen 6x15 haben, dann käme ich mit den Ultraleggeras ja bereits auf gut 17mm, die die Räder weiter rauskommen würden. Damit erübrigt sich dann jede weitere Spurverbreiterung.

Bin nur etwas skeptisch aufgrund des abweichenden Lochkreises (4x98 zu 4x100), da ich sowas noch nie hatte. Bringt das irgendwelche Nachteile mit sich, außer dass man damit die Spur nicht mehr einfach verbreitern kann, was ich ja eh nicht vor hatte?

Revilo

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Naja - aber ein 185/55/14 sieht im Radkasten schon arg verloren aus ...
Dann würde ich bei 14" eher auf 185/60/14 gehen.

Das ist eine Frage.der Tieferlegung, der muss dann schon runter, damit man das ansehen kann. Kann sich wer noch an die 7x13er mit den 175/50er Reifen auf den Polos seiner Zeit (80er, frühe 90er) erinnern...?😉
Grüße Oliver 

595C Turismo

Der Jens

Gut zu wissen. Welche Komplettfahrwerke wären denn empfehlenswert? Der Preis spielt eigentlich keine Rolle, so lange es nicht gerade ein KW Variante 3 ist.

Bin nur etwas skeptisch aufgrund des abweichenden Lochkreises (4x98 zu 4x100), da ich sowas noch nie hatte. Bringt das irgendwelche Nachteile mit sich, außer dass man damit die Spur nicht mehr einfach verbreitern kann, was ich ja eh nicht vor hatte?
Für den Fiat 500 gibt es außer den diversen Gewindefahrwerken nur das B12 als Komplettfahrwerk. B12 = Bilstein B6/B8 mit Eibach Prokit.

Leider sind die B6/B8 beim Fiat 500 eine einzige Katastrophe. Viel zu weiche Lowspeed Druckstufe und viel zu harte Highspeed-Druckstufe.
Mit anderen Worten: die Bilstein sind dort hart wo sie weich sein müßten und dort weich wo sie hart sein müßten.

Ich hatte B6/B8 früher in anderen Autos und dort waren es echte Top-Dämpfer, aber die Ausführung für den Fiat 500 ist ein absolutes NoGo.

Lochkreisversatzschrauben funktionieren, theoretisch wie praktisch.
Sie würden auch mit Spurverbreiterungen funktionieren, sofern diese einen Zentrierring haben.

Leider verlangt der TÜV seit ein paar Jahren, daß solche Schrauben im Gutachten der Felge spezifiziert sein müssen. Das sind sie auch, aber natürlich nur in der Standardlänge für die Verwendung ohne Verbreiterungen. Längere Schrauben werden im Gutachten der Felgen nicht aufgeführt und darum kann eine Verbreiterung mit solchen Schrauben nicht eingetragen werden, auch wenn sie technisch funktionieren würde.
Gruß,

Der Jens

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Der Jens

Kann sich wer noch an die 7x13er mit den 175/50er Reifen auf den Polos seiner Zeit (80er, frühe 90er) erinnern...?😉
Ja, kann ich und ich fand es damals schon Scheiße.
Gruß,

Der Jens

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tompeter

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Also hier im Forum haben die meisten nur die Eibach-Federn eingebaut, da vernünftige Tieferlegung mit verbleibendem Restkomfort und deutlich besserer Straßenlage.

Meine Frau fährt ja einen TA in Serie. Der ist in Kurven wenig zugänglich, vor allem in Wechselkurven sind deutliche Aufbaubewegungen spürbar.

Wegen der Lenkung:

JA, mir den Eibach -Federn ergibt sich ein deutlich präziseres Gefühl, gerade auch um die Mittellage.

Vom Preis- Spaßfaktor her war das eine überaus lohnende Investition. Der 500er fährt sich dann direkter und verbindlicher. Zudem nickt er weniger beim Bremsen und kann so auch hinten mehr Bremsdruck auf die Straße übertragen. Auch das lästige Ausfedern beim starken Beschleunigen ist dann Geschichte und Seitenneigung vorhanden, aber deutlich abgemildert.

Ein weiterer Vorteil war für mich eben die  Beruhigung der Hinterhand, gerade bei höheren Tempi in Verbindung mit Bodenwellen.

Insgesamt ein bisschen zarter als mein Abarth mit Serienfahrwerk, aber durchaus brauchbar im Vergleich zum Serienfahrwerk des 500er.

Bei "mehr Tieferlegung" hätte ich Bedenken vor einer durchschlagenden Federung und einem weiteren Komfortverlust.

Gruß
Thomas

Live is too short to drive boring cars😎

quintana

Lochkreisversatzschrauben funktionieren, theoretisch wie praktisch.
Sie würden auch mit Spurverbreiterungen funktionieren, sofern diese einen Zentrierring haben.

Sehr gut! Spurverbreiterungen wären bei 7x15 und ET30 wie bei den OZ Ultraleggera wahrscheinlich eh überflüssig, weil die Räder ja so bereits ca. 17mm weiter rauskommen. Mehr wird wahrscheinlich eh nicht sinnvoll und/oder nicht legal sein.

Nochmal kurz zurück zum Fahrwerk: Also das Eibach Pro Kit wäre wahrscheinlich gesetzt, da es sich ja offensichtlich vielfach bewährt hat. Du hast ja dann noch die Seriendämpfer des kleinsten Abarths (das wäre dann der "normale" 595, oder?) ins Spiel gebracht. Bekommt man die problemlos in einem 500 beim TÜV eingetragen? Es wird ja wahrscheinlich kein Gutachten existieren, was einem eine Freigabe für den kleinen 500 gibt, obwohl die Dämpfer eigentlich in einen Abarth gehören, oder etwa doch?

quintana

Insgesamt ein bisschen zarter als mein Abarth mit Serienfahrwerk, aber durchaus brauchbar im Vergleich zum Serienfahrwerk des 500er.

Das klingt schon sehr gut.  :thumbsup: Mit den Dämpfern aus dem Abarth - wie von Jens vorgeschlagen - käme ich deinem Abarth dann in Sachen Fahrwerk vermutlich schon sehr nahe, oder?

Wie sieht es eigentlich mit anderen Stabis aus? Gibt es sowas für den 500? Konnte in Google auf die Schnelle nichts finden. Für den MX-5 hatte ich früher verstellbare H&R Stabis. Das war ganz praktisch, weil man so gezielt Unter- oder Übersteuern ausmerzen oder leichter provozieren konnte.

Und lohnen sich Domstreben?

Ich glaube, dass ich nach den Fragen alles Wesentliche abgeklopft habe.

Der Jens

Stoßdämpfer müssen nicht eingetragen werden.

Das Blech das den Wasserkasten (Bereich des Scheibenwischergestänges) vom Motorraum trennt, geht direkt auf den vorderen Teil des Federdoms. Ich wüßte nicht, was eine Domstrebe da bewirken sollte. Außerdem müßte sie im Bereich des Wasserkastens verlaufen. (Bild anbei)
Gruß,

Der Jens

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Der Jens

Wie sieht es eigentlich mit anderen Stabis aus? Gibt es sowas für den 500? Konnte in Google auf die Schnelle nichts finden. Für den MX-5 hatte ich früher verstellbare H&R Stabis. Das war ganz praktisch, weil man so gezielt Unter- oder Übersteuern ausmerzen oder leichter provozieren konnte.
Ich habe für den 500er noch keine anderen Stabis gefunden, aber möglicherweise hat der Abarth stärkere, dann könnte man die nachrüsten. Da mußte mal den Ersatzteilkatalog von Fiat durchforsten.

Die Balance eines Fahrzeugs kann man nur dann mit den Stabis nennenswert beeinflussen, wenn das Fahrzeug von Haus aus einigermaßen ausbalanciert ist.
Dem kopflastigen Fiat 500 gewöhnt man über andere Stabis das Untersteuern nicht ab, das einzige was da hilft ist möglichst viel negativer Sturz an der Vorderachse.
Gruß,

Der Jens

595C 145PS, H&R Federn 5mm unterlegt, Seriendämpfer vom Competizione, H&R Sturzkorrekturschrauben -2,5° Sturz, OZ Ultraleggera 7x15 ET30 mit 195/55/15