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Autor Thema: Droht dem Fiat 500 mit Verbrennungsmotor bald das Aus?!  (Gelesen 1037 mal)

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tompeter

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Re: Droht dem Fiat 500 mit Verbrennungsmotor bald das Aus?!
« Antwort #30 am: 31.05.2019, 17:44 »
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Vielleicht sollte man sich das alle 2-3 Jahre ein neues Auto kaufen abgewöhnen...

Wir haben in 7 Jahren, 2 Fiat 500 und jetzt den Abarth, gefahren. Davor fast 10 Jahre einen Toyota Yaris.


Aber man wird es vielleicht bald alle 2-3 Jahre machen MÜSSEN, je nachdem, welche neuen Spielchen sich der Gesetzgeber so einfallen lässt.

@Quintana

Wie wenig wirkliche Umweltentlastungen bringen, davon kann die Stadt Kiel ein Lied singen: Dort baut man Löcher, die man mit Wasser flutet und hierbei eine der Hauptverkehrsadern plattmacht und überlegt eine Stadtbahn zu bauen ( deren Gleise man vor 30 Jahren rausgerissen hat). Statt mit dem Geld den kompletten Öffi mit Elektrobussen auszustatten, die im Gegensatz zu einer Stadtbahn flexibel einetzbar sind und viel geringere Ausgaben für strukturelle Baumaßnahmen erfordern..och nö, damit setzt man sich ja als Regierung kein Denkmal...


PS: Solange schon jetzt die regulären Steuereinnahmen aus der KFZ- Steuer bedenkenlos für jeden anderen Kram ausgegeben werden, würde ich denen bestimmt nicht freiwillig noch Geld hinterherwerfen, um meine eigene Mobilität abzuschaffen.


Was machen den die Regierenden: blockieren den Ausbau von Windkraft mit schier unüberwindbaren Gesetzesvorlagen ( wofür ich die noch bei jedem Licht anschalten bezahle...), vernichten m Einklang mit der RWE weiter Wälder um an die gute alte Braunkohle zu kommen...


In einem Punkt bin ich jedoch vollkommen bei Dir: dem Verbot von Fahrzeugen über einem bestimmten Gesamtgewicht und einer bestimmten Leistung oder zumindest der Erhebung einer saftigen Öko-Steuer für den Kauf eines solchen und den Betrieb.


Aber guck dich um: Meistverkauftes Auto ist der Tiguan, ein hochgelegter Golf und es folgen weitere SUV, die kein Mensch wirklich benötigt...Und doch reibt sich Vater Staat die Hände bei jedem verkauften Fahrzeug ( Mwst.- Einnahmen)du traut sich nicht seinen Lobbyisten weh zu tun.

Unsere Hersteller schicken wahre PS- Monster mit der Stirnfläche eines Winkelbungalows und einem fast ähnlichen Gewicht auf die Straße,  die Finanzämter begünstigen Selbständige steuerlich bei dem Kauf solcher Energie-Vernichter. Läuft grad super, oder?


Durch die neuen Bestimmungen zur Verkehrssicherheit mit unsinnigen Assistenzprogrammen werden gerade die verbrauchsgünstigen Kleinwagen geopfert. Super, Ingo...


Der Staat hätte entschieden mehr im Säckel, wenn wir mal damit aufhören würden, Israel die  Waffenkäufe für den Kampf gegen die Palästinenser zu finanzieren, nicht Angehörige von Arbeitern aus der EU in Drittstaaten auf unsere Kosten krankenzuversichern und vieles mehr.


Aber da traut sich ja keiner ran...Die eigenen Bürger zu schröpfen klappt hingegen prima.


Auf einem Liter Sprit liegen ca. 0,85 Euro Steuern. Möchte oder kann oder will die Bundesregierung hierauf verzichten. Nö.


Im Umkehrschluss bedeutet das: wenn ich mir jetzt so eine Elektroblimse kaufe, mein Nachbar auch und immer mehr Nachbarn, dann wird der Strompreis steigen ( Angebot / Nachfrage aus rein volkswirtschaftlicher Sicht) und natürlich auch, weil unsere gütige Regierung Kohle, äh Stromsteuern braucht, um sich zu refinanzieren. Der Strom wird dann aber nicht nur an der Ladesäule teurer, sondern auch im Haushalt ( sonst könnten ja ein paar Verrückte einfach frevlerisch das Auto an der heimischen Steckdose laden...


Ein echtes Umdenken wird es in Regierungskreisen erst dann geben, wenn


a) es sich für den Staat rechnet

b) die Wirtschaft nicht böse auf den Staat ist und sich einfach ins Ausland zurückzieht ( und damit massiv Arbeitsplätze und Steuereinnahmen verloren gehen)


c) Wenn ich als Regierungspartei genug Wähler finde, die mir bei der nächsten Wahl auch weiterhin meine Vergütung und meine Pensionsansprüche sichern.


Klar haben die Hersteller sich viel zu lange ausgeruht. Aber hat ja prima geklappt bisher....Hand in Hand mit den Regierungsverantwortlichen, die ja selbst zum großen Teil persönlich mit der Wirtschaft durch ihre Ämter verflochten sind. Dieser Filz ist so dicht, dass er nicht mal luftdurchlässig ist. Nicht die Regierung regiert, das macht die Wirtschaft. Und dieses eben aus Wirtschaftsinteressen heraus.


Alles andere ist Utopie.




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Superkarol

Re: Droht dem Fiat 500 mit Verbrennungsmotor bald das Aus?!
« Antwort #31 am: 31.05.2019, 23:17 »
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Mit Kleinstwagen kommt man sorglos ins Parkhaus - nen Bekannter hat sich bei seinem nagelneuen Jeep vorne und hinten beide Felgen verkratzt, SUV zu groß für dieses Parkhaus...

Ahja, dieser SUV Trend geht mir voll auf die Nüsse, was ist daran bitte so schön nicht in Parkbuchten zu passen oder muss ich mit so nem Klotz protzen?

Ich hoffe Fiat mit Renault wird gute Früchte tragen, so dass wir auch etwas davon haben!



Revilo

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Re: Droht dem Fiat 500 mit Verbrennungsmotor bald das Aus?!
« Antwort #35 am: 13.06.2019, 10:28 »
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Wasserstoff ist ziemlich ineffektiv. Zur Herstellung braucht man viel Energie (deutlich mehr Strom als zum Laden von E-Autos) und dann ist das Zeug verdammt flüchtig und explosiv. Pufferakkus braucht man in den Fahrzeugen obendrein. Und dann passiert auch noch sowas: https://www.welt.de/wirtschaft/article195165623/Wasserstoff-Nach-Explosion-auf-Tankstelle-in-Norwegen-schliessen-auch-deutsche-Stationen.html
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Re: Droht dem Fiat 500 mit Verbrennungsmotor bald das Aus?!
« Antwort #36 am: 14.06.2019, 09:59 »
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Es wird keinen Mainstream geben denke ich. Je nach Einsatz werden sich unterschiedliche Konzepte etablieren.
Und am umweltfreundlichsten ist ja eh der Verzicht....
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