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Fiat 500 und Abarth 500 => 500 - Technik => Thema gestartet von: Donar am 07.03.2019, 04:39
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Guten Abend allerseits,
bald steht ja der alljährliche Reifenwechsel an. Dazu mal eine Frage:
Ich lasse normalerweise von meinem Freundlichen 4 Markenreifen montieren (Michelin für 4 x 100 €), bei 35.000 km/Jahr Fahrleistung wechseln alle 2 Jahre, macht also 200 €/Jahr.
Nun gibt's ja in Tests recht erfolgreich abschneidende "No Name" Reifen ab 30 €. Selbst wenn ich alle Jahre (statt 2 Jahre) alle Reifen wechsle, kostet mich das p.a. nur noch 120 €.
Wie haltet ihr das?
Gruss,
Herbert
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Billig-Reifen zu 1/3 des Michelin-Preises die trotzdem was taugen, kenne ich nicht. In der Preiskategorie bekommt man eigentlich nur Schrott.
Andererseits muß es nicht unbedingt Michelin sein. Bei Vredestein bekommt man Reifen, die in der Praxis annähernd genauso gut sind, aber deutlich weniger kosten. Allerdings nicht 1/3 Michelin, sondern eher 2/3 Michelin.
Hankook macht mittlerweile auch gute Reifen. Preislich liegen die manchmal noch ein wenig unter den Vredestein.
Ansonsten achte ich beim Autokauf darauf, daß ich eine Reifengröße nehme, die weit verbreitet ist und entsprechend günstig. Also keine Niederquerschnitts-Poser-Größe, sondern eine Standard-Größe. Beim 500er wären das dann die 175/65/14 oder die 185/55/15 und eben nicht die 195/45/16.
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Das Thema, das Du da angeschnitten hast könnte eine abendfüllende Diskussion am Stammtisch werden.
Da gibt es an Meinungen von...bis...so gut wie alles.
Grundsätzlich sollte man bei Reifen nicht sparen, immerhin ist es die Verbindung zwischen Reifen und Strasse, aber Geld unnötig beim Fenster rausschmeißen muss auch nicht sein.
Reifentests sind schon mal eine gute Entscheidungsbasis, aber nur weil das eine Fabrikat in 175 gut abgeschnitten hat heißt das nicht, das der in 195 genausogut ist. Auch hab ich heuer eine interessante Entdeckung gemacht: der OEAMTC (Schwesterklub des ADAC) testet 2x im Jahr Reifen und in der Vergangenheit wurde von AllSeasons immer abgeraten. Heuer taucht der Michelin CrossClimate auf ein mal als drittbester Sommerreifen im Ranking des OEAMTC auf......nur soviel zu den Tests.
Red mal mit Deinem Reifenhändler, der hat beruflich damit zu tun und wenn er ab und an ein Feedback von seinen Kunden einholt, dann weiß er auch was welcher Reifen taugt. Immerhin sieht der die Reifen auch am Ende ihrer Lebensdauer und kann sich ein Bild machen.
Ich selber bin auch schon mal mit einem Premiumreifen eingefahren - der hat auf meinem Fahrzeug überhaupt nicht funktioniert. War ein Pirelli der bei Nässe ganz schlecht war und die Flanken waren auch in kurzer Zeit durch. Ein Conti hat auf dem gleichen Auto dann viel besser funktioniert.
Am 500er fahr ich seit 4 Jahren einen Kleber (Tochtermarke von Michelin, ähnlich wie der Michelin nur günstiger), der funktioniert hervorragend.
Bei der Dimension hab ich eine andere Herangehensweise als Jens. Ich fahre immer die maximale Größe die auf das Fahrzeug zugelassen ist auf den originalen Alus - sind dann meistens Niederquerschnittreifen, aber ich liebe nunmal die Präzision beim Lenken und Bremsen und das ist mir gerne ein paar Euro mehr wert.
Sparen kannst Du wenn Du beim Händler verhandelst - gerade bei Reifen ist ein enormer Spielraum im Preis. Einfach mal online gucken wie der Reifen gehandelt wird und mit der Kenntnis dann zum Händler. Im Endeffekt bist Du dann beim Händler samt Montage meist auch noch günstiger als der günstigste Onlinehändler und Dein Händler hat auch noch was verdient. Sein KnowHow und die Beratung gehören ja auch honoriert. Aber obacht: bei den letzten Reifen die ich gekauft hab, war selbst im Onlinehandel ein Preisunterschied von 20%!!!
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Ich fahre nur "Premium-Reifen" oder "Testsieger"
Warum?
Recht einfach:
Als Motorradfahrer weiß ich zur Genüge wie groß die Unterschiede bei Reifen sind. Und wenn ich die Mehrleistung des teureren Reifens auchnur einmal in Anspruch nehmen muss, dann hat sich der Mehrpreis mehr als bezahlt gemacht. Selbst nur ein kaputter Stoßfänger ist teurer als 120 Euro Differenzbetrag zum Billigreifen. Von körperlichen Schäden will ich hier nicht einmal reden.
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Ich fahre nur "Premium-Reifen" oder "Testsieger"
Warum?
...
Und wenn ich die Mehrleistung des teureren Reifens auch nur einmal in Anspruch nehmen muss, dann hat sich der Mehrpreis mehr als bezahlt gemacht. Selbst nur ein kaputter Stoßfänger ist teurer als 120 Euro Differenzbetrag zum Billigreifen.
Naja - wenn nur das Beste gut genug ist, dann darf das aber nicht beim Reifen aufhören, dann müßten wir alle Porsche 911 Turbo fahren, denn nur dann ist sichergestellt, daß wir zum frühest möglichen Zeitpunkt zum Stehen kommen.
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Wenn der Reifen am 911er Mist ist, dann nicht
Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
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..einfache Antwort.
Ja, für Deine und die Sicherheit anderer Verkhersteilnehmer, sollten es immer Markenreifen sein..
D.h. Hersteller wie Hankook, Vredestein oder auch Falken sollten ruhig in die nähere Auswahl genomen werden.
Abraten muss ich von Kleber, Fulda, etc. die sind das Geld nicht Wert.. :)
Am einfachsten, einfach einen dieser vielen "Reifentest" sich zu Gemüte führen und hier einfach mal den nehmen, der im Bereich der "besten" ist,
also Sehr gut / empfehlenswert..
Und, am besten antizkykllisch kaufen, d.h. Sommerreifen kauft mann im Winter und Winterreifen im Sommer :) so kann mann nochmal einige Prozente sparen :)
Grüße
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Der Reifen ist ja eines der wichtigsten Teile am Auto - er stellt die Verbindung zur Straße her. ;)
Deshalb sollte man da nicht sparen. Es muß nicht der teuerste sein, aber einer der in Tests gut abgeschnitten hat.
Und das am Besten genau in der Dimension, die man kaufen will.
Gerade fahre ich im Sommer Dunlop Sport Blueresponse, im Winter Dunlop Wintersport 5, beide in der Größe 195/45/16.
Für den Winter wollte ich zuerst die Vredestein nehmen, weil sie hier von Michi empfohlen wurden.
Dann habe ich aber in den Tests allerdings gelesen, daß die Dunlop leiser als die Vredestein sein sollen.
Die Dunlop sind wirklich sehr leise, eigentlich nicht von Sommerreifen zu unterscheiden.
Und beide sind sehr gut auf trockener und nasser Straße. Schnee hatten wir hier zuletzt selten...
Ansonsten stimme ich den bisherigen Äußerungen zu: Vor dem Kauf unbedingt Tests ansehen und im I-Net Preise recherchieren.
Dann dem Händler den Wunschpreis nennen. Hat bei mir gut funktioniert.
Gruß
Martin
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Ein wirklich herrliches Thema, mit einem fast schon philosophischen Touch.... ;D
Ja, die lieben Reifentests...auf die Goldwaage legen darf man die auch nicht. Denn es werden immer ausschliesslich neue Reifen getestet. Sieht man sich dann so ein Profil genauer an, sieht man, dass häufig nicht alle Profilrillen so weit wie die Hauptprofilrillen runter gehen, sondern vielleicht nur so 1/3, was etwa 50% Restprofiltiefe entspricht. Tests mit 50% Profiltiefe würden mich mal interessieren, Alterung noch gar nicht mit berücksichtigt.
Genau das Gleiche mit der Verschleissfestigkeit, wenn mein teuerer Premiumsommerreifen dann nach zwei Sommern nur noch 4mm hat, dann fahr ich ihn noch ne dritte Saison, weil er ja recht teuer war, auch wenn es zum Schluss nur noch 2mm sind, während der günstige Reifen vielleicht noch 5mm hat, und nach der 3. Saison noch 3,5mm übrig sind, ich ihn aber eh nicht drei Sommer gefahren hab, weil er ja nicht so viel kostet...
Nach Dieselskandal und Co glaube ich, dass da überall beschissen wird....auch bei den Reifentests...
Und wenn man jemanden nach seiner persönlichen Erfahrung mit irgendwelchen Reifen die er gerade fährt fragt, bekommt man auch sehr selten eine schlechte Rückmeldung, denn wer fährt schon sch### Reifen... ;)
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Einen "Scheißreifen"( Sommer) kenne und benenne ich: Dunlop Sportmaxx. Der Grip auf meinem Skoda Rapid war damit bei Nässe unterirdisch.
Den schlugen die dürren Conti Winter Contact TS um Längen, sowohl im Grip als auch im Handling, wenn es mal wieder nass auf der Straße war..
Auf trockener Straße waren die Maxxen super, selbst bei sehr hohen Temperaturen und sehr sportlicher Fahrweise, aber wehe, die Straße wurde feucht. Dann war echt wenig Reserve vorhanden.
PS: die Cont Winter Contact fahre ich seit wegen der sehr guten Erfahrungen des Winters auf diversen Fahrzeugen. Meine Frau auch, nachdem sie mal eine Vergleichsfahrt gemacht hat. Sie hatte damals noch irgendwelche Dunlop, ich glaube Ultra Grip 6, montiert.
Die dröhnten wundervoll auf ihrem C3 HDI und drehten bei Nässe gefühlt schon durch, bevor überhaupt ein Gang eingelegt wurde...
Als ich meinen Kleinen im September gekauft habe, wurden die auf den mitgekauften Winterfelgen montierten Nankang irgendwas ( die mit er roten Laterne in diversen Testberichten) nach der einen Saison beim Vorgänger gleich wieder in den Recycling-Keislauf überführt.
Wie oben richtig erwähnt: Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße ( die gummierte Seite des Fahrzeugs gehört nach unten) und da sollte man wenig Kompromisse eingehen.
Gruß
Thomas
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Ich mag meinen serienmäßigen 195er Good Year nicht bei Nässe, weil er sehr wenig Grip hat.
Habe gehört, dass der andere Werksreifen, der Conti, auch nicht so viel besser ist.
Ein Premium-Reifen ist keine Garantie dafür, dass er in allen Disziplinen perfekt ist, aber einen No-Name-Reifen würde ich nie nehmen, das Risiko ist zu groß.
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Meine Frau fährt auch viel mit dem 500er 95ps (ca 35000km). Und was soll ich sagen, wir fahren auf allen Autos Nankang und Nexen Reifen. Top zufrieden und super günstig. Gerade die tage 4 Nexen winterreifen 175 65 14 geliefert bekommen für 140€.
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Meine Frau fährt auch viel mit dem 500er 95ps (ca 35000km). Und was soll ich sagen, wir fahren auf allen Autos Nankang und Nexen Reifen. Top zufrieden und super günstig. Gerade die tage 4 Nexen winterreifen 175 65 14 geliefert bekommen für 140€.
Der Nankang Sportnex NS-2R hat voriges Jahre bei den Lotus Days (Bergrennen) für einige Bestzeiten gesorgt - also die wissen wie man den Gummi mischt damit er Gripp aufbaut. Ich hab sie mir bestellt und kann dann im Herbst sagen wie sie bei mir funktionieren.
Nicht alles was sich als Premium bezeichnet oder von der "Fachpresse" als Premium bezeichnet wird ist auch wirlich gut - ist ja bei den Autos nicht anders :undweg:
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Der Nankang Sportnex NS-2R hat voriges Jahre bei den Lotus Days (Bergrennen) für einige Bestzeiten gesorgt - also die wissen wie man den Gummi mischt damit er Gripp aufbaut. Ich hab sie mir bestellt und kann dann im Herbst sagen wie sie bei mir funktionieren.
Ziehst Du dann morgens auch erst Reifenwärmer auf, bevor Du losfährst ?
Die Performance von Rennreifen sagt nichts über die der Straßenreifen aus.
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Ziehst Du dann morgens auch erst Reifenwärmer auf, bevor Du losfährst ?
Die Performance von Rennreifen sagt nichts über die der Straßenreifen aus.
Ist kein Rennreifen - ist ein Semislick mit Straßenzulassung, der braucht keinen Reifenwärmer :nenene:.
Reifenwärmer verwenden wir für Slicks auf der Rundstrecke - da gibts dann auch den passenden Asphalt dazu - das ist aber eine gaaaaaanz andere Hausnummer :zwinker:.
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Jedes Fabrikat hat so seine Vor- und Nachteile und nur auf Reifentests würde ich nicht setzen.
Wie ich schon in meinem 1. Post in diesem Thread geschrieben hab ändert sich die Meinung der Autofahrerklubs auch von einem Jahr auf das nächste zu 100% - somit gebe ich da relativ wenig drauf....und probier lieber aus oder rede mit Gleichgesinnten :zwinker:.
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Semislicks sind Rennreifen mit einer Alibi-Straßenzulassung, damit man auf eigener Achse zur Rennstrecke fahren kann und keinen Transporter braucht.
Außerdem fordern die Reglements mancher Rennserien Profilreifen. Auch dort kommen Semis zum Einsatz.
Mit Straßenreifen haben die Dinger nichts zu tun.
Fahr mit Semis mal im Regen oder wenn im Frühjahr oder Herbst morgens die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen. Viel Spaß !
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Semislicks sind Rennreifen mit einer Alibi-Straßenzulassung, damit man auf eigener Achse zur Rennstrecke fahren kann und keinen Transporter braucht.
Außerdem fordern die Reglements mancher Rennserien Profilreifen. Auch dort kommen Semis zum Einsatz.
Mit Straßenreifen haben die Dinger nichts zu tun.
Fahr mit Semis mal im Regen oder wenn im Frühjahr oder Herbst morgens die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen. Viel Spaß !
Nenenene da bin ich anderer Meinung - unsere Diskussion würde aber diesen Thread sprengen und hätte keine Wert für Herbert.
Die Semis fahr ich auf dem Lotus und da wird nicht nahe dem Gefrierpunkt gefahren - dafür nehme ich die Alltagskutsche mit den AllSeasons :lol: von Kleber :sm6: - aber darum gings mir auch nicht.
Aber wenn jemand einen guten Semi ins Regal stellt, also bei der Kür brilliert wird er bei der Pflicht nicht versagen :zwinker:.
Ich wollte lediglich kundtun, das ein Nankang kein Billigschrott ist und mit sog. "Premiumreifen" vergleichbar ist. Immerhin produzieren Nankang und Yokohama im gleichen Werk und arbeiten eng zusammen. Ähnlich wie Michelin und Kleber (die in diesem Thread auch schon "runtergemacht" wurden). So gesehen kann sich jeder ein eigenes Bild machen :zwinker:.
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Fahr mit Semis mal im Regen oder wenn im Frühjahr oder Herbst morgens die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen. Viel Spaß !
Ja, das macht sicher Spaß...vorallem mit nem Lotus, glaub mir. 8)
Ich könnte über die letzte Woche aufgezogenen Federal bis jetzt auch nichts negatives sagen.
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Jedes Fabrikat hat so seine Vor- und Nachteile und nur auf Reifentests würde ich nicht setzen.
Wie ich schon in meinem 1. Post in diesem Thread geschrieben hab ändert sich die Meinung der Autofahrerklubs auch von einem Jahr auf das nächste zu 100% - somit gebe ich da relativ wenig drauf....und probier lieber aus oder rede mit Gleichgesinnten :zwinker:.
..sehe ich und erlebe es anders...(seit gut 40-Jahren )
Dabei egal ob Mopped oder Autoreifen.. :)
Solange mann Reifen von Markenherstellern nimmt, ist mann auf der "sicheren" Seite, und, bei den Reifentest sollte man sich auch an den Tesstergebnisse
orientieren, die passen fast immer (lautes Abrollgeräusch, etc.. ).
Hier zählen wirklich Fakten und nicht wie bei einem Autotest, die pers. subjektivität..
Von daher, nimm den günstigsten aus der "Bestenliste" und Du bist auf der sicheren Seite..
bzgl. "Semislicks" nu ja, diese sind speziell und eigentlöiich für den Dailydriver eh nicht geeignet..
Ich stell' mir gerade vor, so wie jetzt, bei den "Stürmen" und Rrgen, auf der BAB / Landstraße, kriecht mann mit 60 - 70km/h..da permament der Wagen
"aufschwimmt", denn das hat so gut wie keine Wasserverdängung und somit Aquaplanuing..
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bzgl. "Semislicks" nu ja, diese sind speziell und eigentlöiich für den Dailydriver eh nicht geeignet..
Ich stell' mir gerade vor, so wie jetzt, bei den "Stürmen" und Rrgen, auf der BAB / Landstraße, kriecht mann mit 60 - 70km/h..da permament der Wagen
"aufschwimmt", denn das hat so gut wie keine Wasserverdängung und somit Aquaplanuing..
Fahr mit Semis mal im Regen oder wenn im Frühjahr oder Herbst morgens die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen. Viel Spaß !
Lest und versteht Ihr eigentlich auch die Posts von den anderen?
Keiner hat geschrieben das Semis mit Alltagsreifen vergleichbar sind - von mir kommt lediglich die Aussage das wenn einer einen guten Semi hinbekommt beim Alltagsreifen nicht ins Klo greifen wird.
Ich hab auch nicht geschrieben, dass ich bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt oder bei "Stürmen" und Rrgen, auf der BAB / Landstraße,.....rumeiere.
Machst Du mit Deinem Moped ja auch nicht......btw. Motorradreifen sind in der Regel dem Semis sehr nahe :baeh:.
Mit den Kleber Quadraxer auf meinem Dailydriver bin ich bei derartigen Wetterkapriolen besser gerüstet als so mancher mit Winter- oder Sommerreifen :zwinker:. Genau da liegt nämlich die Stärke der Allseasons......also Danke für den zugespielten Ball, den nehm ich gerne :sm3:.
Hier nochmal meine Ursprüngliche Aussage damit Ihr nicht hochscrollen müsst :wall:
Der Nankang Sportnex NS-2R hat voriges Jahre bei den Lotus Days (Bergrennen) für einige Bestzeiten gesorgt - also die wissen wie man den Gummi mischt damit er Gripp aufbaut. Ich hab sie mir bestellt und kann dann im Herbst sagen wie sie bei mir funktionieren.
Nicht alles was sich als Premium bezeichnet oder von der "Fachpresse" als Premium bezeichnet wird ist auch wirlich gut - ist ja bei den Autos nicht anders :undweg:
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... von mir kommt lediglich die Aussage das wenn einer einen guten Semi hinbekommt beim Alltagsreifen nicht ins Klo greifen wird.
Und genau diese Aussage stimmt nicht.
Wenn ein Hersteller wettbewerbsfähige Rennreifen herstellen kann, dann bedeutet es nur, daß seine Rennabteilung gut ist.
Es bedeutet nicht automatisch, daß auch seine Straßenreifen brauchbar sind !
Schau Dir mal die Online-Seiten der Händler von Rennreifen an. Da findest Du Markennamen, die es bei Straßenreifen gar nicht gibt und solche die zwar auch Straßenreifen anbieten, aber in unterirdischer Qualität.
Und natürlich gibt es auch Hersteller die beides können. Das Eine schließt das Andere nicht aus.
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Was ist nochmal der Grund weshalb ein Hersteller (egal welche Branche) Rennteile produziert :denk:.
Bei den Stückzahlen der Rennteile ist das ein Verlustgeschäft also muss es doch was mit Massenware zu tun haben.... :denk:......genau, um die Erfahrungen in die Massenprodukte einfließen zu lassen und um dort dann damit Geld zu verdienen......und von Kunden als "sportlich" einkategorisiert zu werden.
Nach Deiner Argumentation müsste dann aber Michelin, Pirelli und Yokohama (vermutlich in Deiner Welt "Premium") unterirdische Qualität bei Alltagsreifen haben.
Oder andersrum: Michelin, Pirelli, Yokohama können was, was Nankang nicht kann - doof nur das Yokohama und Nanakang gemeinsame Sache machen....und Michelin und Kleber,....
Es gibt nunmal nicht nur schwarz und weiß......
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Du hast meinen letzten Satz nicht gelesen.
Und ja: manche Hersteller betreiben Rennsport um Werbung zu machen, andere dagegen um Geld zu verdienen.
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Federal macht auch recht gute Semis (595-RS-R) und auch echte Motorsportreifen. Die Straßenreifen sind Mittelmaß. Aber mal ehrlich, dass ist doch der 500er auch. Ich meine, das ist ein Fiat, ein Panda in einer etwas hübscheren Hülle...
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Sicher, aber jedes Auto hat ein Recht auf gute Reifen. Ebenso die anderen Verkehrsteilnehmer, damit es nicht zu vermeidbaren Kaltverformungen, Körperverletzungen kommt.
Ich kenne das von Motorradreifen, habe meine Harley Sportster 1200 nach einem knappen Jahr verkauft, weil es für diesen amerikanischen Eisenklotz keinen vernünftigen Regenreifen gibt (was die Sache in Kombination mit Harleys unterirdischem ABS nicht wirklich besser machte).
Nun fahre ich einen japanischen Bock ( mit 18 Jahren gerade mal volljährig) und fühle mich selbst ohne ABS sicherer als auf der Harley, weil ich für das alte Eisen vernünftige Reifen bekomme, denen ich auch vertrauen kann.
Gruß
Thomas